Haartransplantation mit Eigenhaar

Trotz wechselnder Haarmoden gilt ein volles Haar heute immer noch als ein Symbol von Attraktivität und Jugendlichkeit und hat daher einen nicht zu unterschätzenden Effekt auf Erfolg und Anerkennung. So kommt eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahre 2001* zu dem Ergebnis, dass Frauen glauben, an den Haaren ablesen zu können, wie temperamentvoll, gesund oder trendy jemand ist. Und Männer trauen sich sogar zu, über die Haare auf Intelligenz, Leistungsorientierung und Selbstbewusstsein schließen zu können. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass von betroffenen Männern und Frauen der Haarausfall als Minderung der Lebensqualität empfunden wird und mit Problemen des Selbstbewusstseins einhergeht.

Ein stetig wachsender Markt pharmazeutischer Produkte mit immer neuen Rezepturen und Heilsversprechen zeugt davon, dass die Nachfrage nach haarwachstumsbeschleunigenden bzw. -anregenden Präparaten ungebrochen ist, und heute leider noch immer sehr viel Geld sinnlos vergeudet wird. Denn wenn ein krankheits- oder medikamentenbedingter Haarausfall medizinisch ausgeschlossen werden kann, spielt die genetische Veranlagung die entscheidende Rolle dabei, ob und wo Haare ausfallen. Und gegen die genetische Veranlagung, die sich im genetischen Code jeder einzelnen Haarwurzel manifestiert, ist bis heute kein Medikament entwickelt worden, und das wird auch auf absehbare Zukunft nicht geschehen.

Deshalb ist bis heute der sicherste und nachhaltigste Weg zu einer vollen Frisur die chirurgische Eigenhaar-Transplantation, ggf. auch in mehrfachen Sitzungen. Sie ist dauerhaft, natürlich, frei von Nebenwirkungen und verursacht keine fortlaufenden Kosten. Die Methode basiert auf dem Prinzip der Umverteilung vorhandener Haarsubstanz, sodass im Einzelfall geprüft werden muss, ob das vorhandene Transplantationspotential für eine Umverteilung ausreichend ist. Für eine Ersteinschätzung bieten wir Ihnen einen Patientenformular an, sodass wir im Vorfeld einer persönlichen Beratung Ihren Fall prüfen können.


       Preise  **



Von Bis
 Geheimratsecken

2.500 €  4.000 € 
Tonsur

2.000 €  4.500 €
Oberkopf

4.500 .€  9.500 €

 Weil die zu behandelnden Bereiche oft in einander übergehen, ergeben       sich Mischkalkulationen, die oft niedriger sind als die Addition o.g.                Summen.




*  Psychologie des ersten Eindrucks: die Sprache 
   der Haare, Schriftenreihe zur Angewandten  
   Sozialpsychologie

   Band 7, 2001, 284 Seiten

   Reinhold Berger/ Tanja Hoff


______________________

** bei den angegebenen Preisen und Preisspannen handelt es sich um    unverbindliche Richtwerte. Die Angabe soll als eine grobe Orientierung    für den Interessenten dienen. Der Patient erhält vor der Behandlung    einen Kostenvoranschlag. Der Preis einer Behandlung ist abhängig vom    Aufwand. Die Kalkulation erfolgt in Anlehnung an die abgedingte Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und die Abrechnungsbestimmungen für Krankenhäuser (DRG) unter Einrechnung prä- und postoperativer Behandlung in Form einer Pauschalisierung. Unsere übliche infektionsfreie Chirurgie unter Verzicht auf Antibiotika ist als geldwerter Vorteil zu bewerten.



Titelbild Medical Well Haar Konzept


       Medical Well Hair Concept

Der Grundstein einer erfolgreichen Haarverdichtung wird durch eine professionelle Beratung gelegt. Bei ihr werden sowohl die ursächlichen Faktoren des Haarausfalles ergründet als auch dessen weitere Entwicklung anhand einer Rekonstruktion der männlichen Familiengeschichte prognostiziert. Auf Basis der so gewonnenen Erkenntnisse wird das Transplantationsdesign in Hinblick auf Größe und Anzahl der Transplantate, deren Dichte und Wachstumswinkel  entworfen und die Priorisierung der Verpflanzungsareale festgelegt. Wegen der Wichtigkeit der Beratung für ein optimales Ergebnis verlässt sich die Medical Well Clinic nur auf Mitarbeiter mit über 20-jähriger Erfahrung in diesem Bereich.

Der zweite wesentliche Erfolgsfaktor für das optimale Gelingen von Haartransplantationen liegt in der medizinisch-technischen bzw. handwerklichen Komponente. Denn Haartransplantation ist hoch spezialisierte Chirurgie. Erfolgreiche Chirurgie ist Handwerk, verbunden mit medizinischer Kompetenz und Einfühlungsvermögen. Die Medical Well Clinic ist besonders stolz darauf, auf Kompetenz im Bereich der Transplantation-Medizin verweisen zu können, die bis zu ihren Ursprüngen zurückreicht. Mit Dr. Michael Meinking, behandelt Sie ein Arzt, der bereits in den 80er Jahren als Projektleiter eines Expertenteams für Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum München-Großhadern Grundlagenforschung betrieb, seine Erkenntnisse in die Entwicklung des Medical Well Hair Conceptes eingebracht und in den Folgejahren konsequent weiterentwickelt hat. 

Daraus entstehen dem Patienten konkret fassbare Mehrwerte. Know-how und ein eingespieltes fünfköpfiges Transplantations-Team ermöglichen, eine große Haartransplantation von über 2.000 Transplantaten in nur einer Sitzung durchzuführen. Die Minimierung der Zeit zwischen Transplantatentnahme und Wiedereinsetzung der follikulären Einheiten (FUs), die sachgerechte, sterile Zwischenlagerung der Haarfollikel in gekühlter Nährlösung sowie ein speziell entwickeltes Wundheilungskonzept und der Einsatz von Wachstumsfaktoren, ermöglichen minimale Verluste von Haarwurzeln bei gleichzeitiger nahezu 100-prozentigen Einheil- und Anwachsraten. Mit dem Implanter, einem Halbautomaten, gelingt das Öffnen  der Haut und das Implantieren des Haar-Follikels in einem Arbeitsschritt. Die Transplantations-Narben sind unsichtbar.

Vertrauen Sie einer mehr als 30-jährigen Erfahrung mit fortwährend verfeinerter Technik für Ihre Sicherheit und ein optimales Ergebnis.Vereinbaren Sie für eine eingehende Beratung einen Termin online, oder telefonisch unter der oben eingeblendeten Telefonnummer.



       Wissenswertes

In welchen Fällen eine Eigenhaartransplantation sinnvoll ist erfahren hier mehr...

Es gibt eine ganze Reihe medikamentöser Wirkstoffe, die Haarausfall verursachen können. Lesen Sie, um welche es sich dabei handelt mehr... 



    Kontakt

         Sekretariat  (0351) 312 900

___________________________________________________ 


„Moderne“ Einzelhaar-Entnahme oder 

„klassische“ Strip Entnahme?

 

In den vergangenen 15 Jahren hat die sogenannte Einzelhaar-Entnahme von sich reden gemacht. Es werden in Wirklichkeit nicht einzelne Haare, sondern sogenannte follikuläre Einheiten (FUs) aus der betäubten behaarten Kopfhaut entnommen. Für diese Methode der Haargewinnung muss das Spenderareal auf eine Haarlänge von 1 mm rasiert werden. Eine Haartransplantation kann auf diese Weise nicht unauffällig erledigt werden. Die einzelnen follikulären Einheiten werden mit einem Präzisionsbohrer angeschnitten und mittels Pinzette und Schere herausgenommen. Die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) wird bevorzugt, wenn der Patient eine sichtbare Narbe am Hinterkopf befürchtet oder wenn bereits mehrere unansehnliche Narben im Bereich der behaarten Kopfhaut vorhanden sind. Ideal ist die Methode, wenn während einer großen Transplantationssitzung alle vorhandenen Kopfhaare gleichmäßig ausgedünnt werden sollen um dann in der gleichen (resultierenden) Dichte die vorhandenen Kahlflächen (und Narbenflächen) mit Haartransplantaten zu besetzen. Dafür muss die gesamte behaarte Kopfhaut auf die Haarlänge von 1 mm rasiert werden.

Zum kritischen Vergleich mit der Methode der Stripentnahme siehe weiter unten in diesem Kapitel.

 

Die ältere, „klassische“ Hautstreifen-Entnahme (Stripentnahme) kann unter Beachtung einer Reihe von Maßnahmen mit unauffälliger, feiner Narbenlinie durchgeführt werden. Entsprechend der geplanten Anzahl der Haartransplantate wird ein Hautstreifen aus dem Bereich des hinteren Haar Kranzes chirurgisch entfernt und der verbleibende Defekt sofort sorgfältig vernäht. Weil die Haare nur im Bereich der Entnahmestelle rasiert werden müssen, fallen die verbleibenden Haare über die Wunde. Die Entnahmestelle ist darum sofort nach der Operation unsichtbar. Unter einer Vergrößerungsoptik werden aus dem Hautstreifen präzise die einzelnen Transplantate ohne Verlust präpariert. Die Anwachsrate der auf diese Weise gewonnenen Haartransplantate liegt im langfristigen Mittel um 10-15 % höher als bei der FUE-Methode.

 

Vor- und Nachteile im Vergleich (Begründung siehe „Kritische Bewertung beider Verfahren)

-          Die FUE Methode ist teurer, mit einem Verlust an wertvollen Haarwurzeln behaftet und weniger effektiv.

-          Trotzdem gibt es Situationen in denen die FUE-Methode ihre Berechtigung hat. Zum einen kann damit die letzte nach Haartransplantation verbleibenden Narbe vollständig versteckt werden. Zum andern kann in einer Megasitzung das vorhandene Haar entsprechend einem zuvor geplanten Hairline Designs auf der behaarten Kopfhaut und auf den Kahlstellen gleichmäßig verteilt werden.
Nach einer gut durchgeführten FUE Behandlung kann der Patient seine Haare sehr kurz tragen.

-          Der Patient, der sich für die FUE Methode entscheidet, muss sich darüber klar sein, dass seine Haare großflächig auf 1 mm Länge rasiert werden müssen.

 

-          Die Hautstreifen-Methode ist ergiebiger, schonender für die knappen Haarwurzeln und preisgünstiger sowie für den Patienten während der Operation weniger anstrengend.

-          Es kann in seltenen Fällen eine gut sichtbare Narbe verbleiben. Meistens aber ist die Narbe so fein, dass sie selbst dem Friseur nicht auffällt.

 

 

 

Kritische Bewertung beider Verfahren

 

A)      Problem des unkontrollierten Schneidens:

-          FUE-Methode

Es werden Bohrer mit einem Durchmesser von 0,8-1,2 mm verwendet. Je kleiner der Bohrer ist, umso häufiger kommt es vor, dass Haarwurzeln durchtrennt werden, weil der Bohrvorgang unter der Haut nicht direkt einsehbar ist. Die Haare wachsen zwar wieder nach, aber es entstehen unnötige kleine Bohrlöcher. Die gesamte Schnittlänge bei der FUE Methode wird nur selten bedacht. Es lohnt sich einmal nachzurechnen: nehmen wir eine Transplantation von 1000 Haartransplantaten an, die mit einem 1 mm Bohrer gewonnen werden sollen. Der Umfang der runden Schneideklinge des Bohrers beträgt 2pi mal r. Die Kreiszahl pi beträgt etwa 3,14. Der Radius r ist 0,5 mm. 2 mal 0,5 mm mal 3,14 sind also 3,14 mm. Die gesamte Schnittlänge beträgt demnach 1.000 mal 3,14 = 3140 mm oder 312 cm oder 3,12 m. Der Präzisionsbohrer wird zwar genau in Richtung des vorstehenden Haares angesetzt. In die Ebene der Haarwurzeln gibt es aber keine direkte Einsicht. Die Schnitte in dieser Gesamtänge wurden unkontrolliert, d.h. ohne direkte visuelle Kontrolle durchgeführt, weil die Haarwurzeln durch die Haut nicht sichtbar sind.  Demzufolge kommt es immer in einem bestimmten Prozentsatz zu Transsektionen, also durchgeschnittenen Haaren oder durchgeschnittenen Wurzeln. Um auf die geplanten 1000 Haartransplantate zukommen, müssen mehr Bohrungen durchgeführt werden. Weitere z. B.100 Bohrungen bedeuten also 31,4 cm zusätzliche Schnittlänge.

Wenn wir die FUE-Methode durchführen, wählen wir gerne den 1,2 mm Bohrer, weil hier die Chance einer Transsektion geringer ist und gegebenenfalls der gewonnene Hautzylinder unter dem Mikroskop, also unter Sicht, in mehrfache Follikel geteilt werden kann.

-          Hautstrip-Methode

     für 1000 Transplantate braucht man einen Hautstreifen von etwa 15 cm Länge und 1,2 cm Breite. D. h. die Schnittlänge beträgt nur 32,4 cm. Das entspricht nur 1/10 der unkontrollierten Schnittlänge bei der FUE Methode. Bei dieser Methode gibt es keinen Moment fehlender Sichtkontrolle auf der Ebene der Haarwurzeln! Das Herauspräparieren der Haartransplantate erfolgt unter einer Vergrößerungsoptik bei scharfem Licht und schont hundertprozentig jede einzelne Haarwurzel. Es werden mehr vollkommen intakte Haarwurzeln transplantiert.

 

B)       Problem des Anwachsens (Take Rate) der transplantierten Haarwurzeln

-          FUE-Methode

Mehr oder weniger Haarwurzeln werden Methoden bedingt bei der „blinden“ Entnahme durch Bohrung verletzt. Man muss wegen der Knappheit alle verfügbaren Haarwurzeln nehmen und die Anzahl der Bohrungen so gering wie möglich  halten. Der Stammzellen tragende Fettanteil um die Haarwurzeln herum ist oft sehr wenig ausgeprägt. Aus beiden Umständen ergibt sich eine geringere Anwachsrate als bei der Hautstreifen Methode.

-          Hautstrip-Methode

Bei dieser Methode werden zehnmal weniger Haarwurzeln beim Heraustrennen verletzt. Weil die Haarwurzeln unter Sicht und gutem Licht und unter Vergrößerung einzelnen aus dem Hautstreifen präpariert werden, kann darauf geachtet werden, das die Haarwurzeln in genügend Fettgewebe eingebettet bleiben. Die im Fettgewebe enthaltenen Stammzellen sorgen für eine rasche Blutgefäßversorgung und damit für ein gesichertes Anwachsen.

C)      Problem der Narbenbildung

-          FUE-Methode

Auch die Bohrlöcher hinterlassen (im besten Falle) kleine punktförmige Narben. Wir beobachten manchmal bei außer Haus operierten Patienten überraschend große runde Narben im Gebiet der ehemaligen Bohrlöcher. Außerdem besteht wohl die Neigung, wegen der vielen verletzten Haarwurzeln, mehr Bohrlöcher anzusetzen als ursprünglich geplant. Daraus resultiert dann das Bild eines sogenannten „Mottenfraßes“. Die Haare sind an diesen Stellen stark ausgedünnt und die Narbenflächen werden sichtbar.

Wir in der Medical Well Clinic verfügen über eine Methode, die eine ungestörte, nahezu Narben freie Heilung absichert.

-          Hautstrip-Methode

in den allermeisten Fällen ist die resultierende Narbe bei dieser Methode ein feiner Strich, der unter einer Haarlänge von mehr als 1 cm nicht auffällt. Wenn ein Patient nach der Haartransplantation seine Haare kürzer als 10 mm tragen will, soll er die FUE-Methode erwägen. Dieser Fall ist aber sehr selten, weil die Haare erst ab einer Länge von etwa 5 cm aufwärts ein volles Volumen als Frisur entwickeln. Die meisten Patienten nach Haartransplantation tragen ihre Haare mit einer Länge von mehr als 4 cm.

D)      Problem der Haarausdünnung (Rarefizierung)

-          FUE-Methode 

Vorsichtig und mit Bedacht durchgeführt,  erkennt man kaum eine Haarausdünnung. Weil die Methode bei der Haargewinnung nicht so ergiebig ist, besteht aber häufig die Neigung mehr Bohrungen durchzuführen, als ursprünglich berechnet und geplant. Dann kommt es (evtl. vorüber gehendend) zu einem sichtbaren Verlust der ursprünglichen Haardichte.

Wir in der Medical Well Clinic vermeiden die sichtbare Haarausdünnung.

-          Hautstrip-Methode

Die Entnahme eines Streifens von maximal 1,4 cm Breite führt nicht zu einer Verdünnung der Haardichte. Die resultierende Narbe ist im Allgemeinen sehr fein und selbst für den Friseur nicht mehr sichtbar.

E)       Problem des Preises

Die FUE-Methode ist aufwendiger und darum ist der Preis für die Transplantation um 20 % höher.

F)       Die Transplantation

Unabhängig von der Entnahmemethode erfolgt die eigentliche Transplantation in der Medical Well Clinic mit einem halbautomatischen Gerät, dem Implanter der neuesten Generation. Dabei wird die Herstellung der Aufnahmeöffnung für das Transplantat und das Einführen des Transplantates in diese Öffnung in einem Arbeitsschritt vollzogen.
Operationen nach der FUE-Methode fordern Patienten mehr Geduld ab. Operationen mit der Hautstreifen-Methode erlauben dem Patienten eine zwischenzeitliche Pause von etwa eineinhalb Stunden, in der er sich in seinem Zimmer, zum Beispiel auf dem Bett ausruhend, aufhalten kann.

Seit der 1. Transplantation unseres Chefarztes vor über 30 Jahren ist es noch nie zu einer postoperativen Infektion gekommen. Bestimmte Maßnahmen sorgen dafür, dass während der Wundheilung die für Narbenbildung verantwortlichen Fibroblasten unterdrückt werden. Weitere Maßnahmen garantieren eine höchstmögliche Anwachsrate von annähernd 100 %.
Die Operation wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und der gesamte Verlauf der Transplantation ist nicht schmerzhaft. Die Patienten verlassen den OP ohne auffälligen Verband.

Beide hier besprochenen Methoden führen schließlich zur Transplantation follikulärer Einheiten (FUT; Follicular Unit Transplantation).



 

(Wiederholung)

Vor- und Nachteile im Vergleich

-          Die FUE-Methode ist teurer, mit einem Verlust an wertvollen Haarwurzeln behaftet und weniger effektiv.

-          Trotzdem gibt es Situationen in denen die FUE-Methode ihre Berechtigung hat. Zum einen kann damit die letzte nach Haartransplantation verbleibenden Narbe vollständig versteckt werden. Zum andern kann in einer Megasitzung das vorhandene Haar entsprechend einem zuvor geplanten Hairline Designs auf der behaarten Kopfhaut und auf den Kahlstellen gleichmäßig verteilt werden.
Nach einer gut durchgeführten FUE Behandlung kann der Patient seine Haare sehr kurz tragen.

-          Der Patient, der sich für die FUE Methode entscheidet, muss sich darüber klar sein, dass seine Haare großflächig auf 1 mm Länge rasiert werden müssen.

 

-          Die Hautstreifen-Methode ist ergiebiger, schonender für die knappen Haarwurzeln und preisgünstiger sowie für den Patienten während der Operation weit weniger anstrengend.

-          Es kann in seltenen Fällen eine gut sichtbare Narbe verbleiben. Meistens aber ist die Narbe so fein, dass sie selbst dem Friseur nicht auffällt.