Kapselfibrose



Eine Kapselfibrose ist eine Verhärtung der Bindegewebs-Kapsel, die als natürliche Reaktion auf das Brust-Implantat entstehen kann. In der Regel ist die normale Bindegewebskapsel weich und fein und verursacht keine Beschwerden. In einigen Fällen kommt es allerdings zu einer Verdickung, Verhärtung und Schrumpfung der Kapsel. Den Grad einer solchen Verhärtung kann mit der Baker- Klassifikation bestimmt werden:
  • Grad I: Das Implantat ist nicht fühlbar, die Konsistenz entspricht dem Brustdrüsengewebe.
  • Grad II: Die augmentierte (vergrößerte) Brust fühlt sich weniger weich an, das Implantat ist fühlbar, aber nicht sichtbar. 
  • Grad III: Die Brust ist deutlich härter, das Implantat ist deutlich fühlbar und sichtbar.
  • Grad IV: Die Brust ist hart, häufig schmerzhaft, das Implantat disloziert (verändert seine Position in der Brust)
Die Kapselfibrose ist eine Komplikation bei der Brustvergrößerung, die auch bei Einsatz bester Technik und hochwertiger Materialien nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Das Gesamtrisiko einer wesentlichen Kapselfibrose (Grad III-IV) konnte in den letzen Jahren vor allem durch den Einsatz moderner Implantate und einer gewebeschonenden Operationstechnik stark reduziert werden und liegt weltweit schätzungsweise bei 7-10%. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass es wesentliche Faktoren gibt, die das Risiko einer Kapselfibrose deutlich senken können:
  • Verwendung texturierter Implantate, insbesondere Microthane-Oberfläche (Fa. Polytech)
  • Einsatz von Drainagen zur Verhinderung von Blut- und Flüssigkeitsansammlungen rund um das Implantat
  • Konsequentes Tragen eines speziellen Kompressions-BHs für die Dauer von mindestens 8 Wochen nach der Operation bei Tag und bei Nacht
  • Einsatz eines nicht toxischen Antiseptikums intraoperativ
Das Auftreten einer Kapselfibrose des Grades III und IV ist selten, jedoch behandlungsbedürftig. Die Patientin selbst entscheidet über den richtigen Zeitpunkt der Operation. Im Rahmen einer erneuten Operation besteht die Möglichkeit, die Kapsel vorsichtig zu spalten und ihr damit die Spannung zu nehmen oder die vorhandenen Implantate samt Kapsel zu entfernen und durch neue Implantate zu erstetzen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. 

Über diese allgemein unter ästhetisch tätigen Chirurgen bekannten Massnahmen hinaus wendet die Medical Well Clinic Dresden ihr besonderes Wundheilungskonzept schon intraoperativ an. Darunter ist nur eine Kapselfibrose (2002) aufgetreten. Neuere Forschungsergebnisse sehen einen Zusammenhang der Kapselfibrose mit der Entstehung eines Biofilms auf dem Implantat. Durch unsere speziellen Massnahmen ist die Entstehung eines Biofilms auf dem Implantat nahezu ausgeschlossen.

 Garantie-Versprechen
Die Medical Well Clinic kann ihren Patientinnen einen kostenlosen Ersatz ihrer Implantate bei Auftreten einer behandlungsbedürftigen Kapselfibrose innerhalb von10 Jahren anbieten, mit Implantaten nach Wahl. Für den Zeitraum von 3 Jahren postoperativ sind sogar die Operation einschließlich Anästhesie und der Klinikaufenthalt in diesem Angebot kostenfrei enthalten.


à verwiesen von BrustvergrößerungProduktersatzgarantie)