Kosten der Krampfaderbehandlung




Wir rechnen Krampfaderbehandlungen gemäß der Ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) als Leistung für Privatpatienten oder Selbstzahler ab. In Anlehnung an das Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) wird die klinische Betreuung abgerechnet. Die privaten Krankenversicherungen (PKV) übernehmen die Kosten entsprechend der individuellen Vertragsbedingungen.

Ebenso gibt es die Möglichkeit für Patienten, die gesetzlich kranken-versichert sind, in unserer Privatklinik mit Kostenerstattung behandelt zu werden. Das ist entweder dann möglich, wenn der Patient über längere Zeit von verschiedenen Kassen-Ärzten erfolglos behandelt worden ist (Systemversagen), oder wenn es sich um ein Krankheitsbild handelt, das in Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung nicht mit gleicher Erfahrung und gleichem Behandlungsstandard versorgt werden kann (operative Lipödem-Therapie).

Auch haben gesetzlich Kranken-versicherte die Möglichkeit, über das Instrument der Kostenerstattung (für wenigstens drei Jahre) die Kostenübernahme durch ihren Krankenversicherer zu erlangen.

Die Gesetzliche Krankenversicherung verhält sich zunehmend zurückhaltend bei der Kostenerstattung für Privatkliniken. Einige Patienten erhielten Kostenerstattung mit Einreichung unseres Behandlungsplanes. Andere Patienten hatten über den Klageweg oder mit der Androhung der Klage Erfolg bei der Kostenerstattung. 
Wenn Patienten bei Vertragsärzten und Vertragskliniken keine Hilfe fanden oder Komplikationen eingetreten sind, kann über den Paragraphen "Systemversagen" nach SGB V die Kostenerstattung vor dem Sozialgericht eingeklagt werden. Dafür ist kein Rechtsanwalt erforderlich. Der Klageweg ist kostenfrei. Dieser Weg ist langwierig und Zeit raubend.

Bei der Beantragung der Kostenübernahme bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung stehen wir Ihnen gerne beratend zu Verfügung.